Produktsicherheit

Synthetisch hergestellte amorphe Fällungskieselsäuren zeigen in der Röntgenanalyse das typische Spektrum einer röntgenamorphen Substanz. Sie enthalten also keine kristallinen Anteile.
Toxikologie
In Untersuchungen zur akuten oralen Toxizität bei der Ratte wurde eine LD50 von 10.000 mg/kg ermittelt. Bei der Applikation von Evonik-Kieselsäuren und -Silikaten auf Haut und Schleimhaut des Kaninchens zeigte sich keine Reizwirkung. Die Werte für die akute Toxizität an Fischen (LC50, 96 h) und Daphnien (EC50, 24 h) lagen jeweils oberhalb von 10.000 mg/l.
Hinweise zum sicheren Umgang
Beim Umgang mit Kieselsäuren und Silikaten ist eine elektrostatische Aufladung möglich. Deshalb sind die entsprechenden Anlagen mit einer elektrischen Erdung zu versehen und ggf. zu inertisieren.
Gesetzliche Bewertung
Nach den zurzeit geltenden Bestimmungen des Chemikaliengesetzes, der Gefahrstoffverordnung und der Transportvorschriften stellen Evonik-Kieselsäuren und -Silikate keine Gefahrstoffe bzw. Gefahrgüter dar. Weitere Informationen zur Produktsicherheit sowie Sicherheitsdatenblätter können Sie von dem entsprechenden Ansprechpartner anfordern.
Kontakt

null Product Safety Department

USGQ